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Zur Person

Stefan Brix

Im Juli 1964 wurde ich mit meiner Geburt im alten Krankenhaus am Neuen Weg (heute Samson-Schule) endlich Wolfenbütteler. Ich besuchte die Wilhelm-Raabe-Schule, wurde Teil des ersten Jahrgangs der Orientierungsstufe in Niedersachsen, besuchte anschließend das Theodor-Heuss-Gymnasium und machte 1984 ("Orwell-Jahr") mein Abitur. Nach dem Wehrdienst studierte ich Elektrotechnik und Philosophie, arbeitete nebenbei erfolgreich in der Erwachsenenbildung innerhalb damaliger und noch heutiger Marktnischen, so dass ich immer noch selbstständig als Dozent für Elektro-, Informations- und Automatisierungstechnik tätig bin. Ich bin verheiratet und habe zwei Söhne im Alter von 5 und 7 Jahren. Nach langer Zeit als West-Wolfenbütteler bin ich nun mitten in der Innenstadt zu Hause.

Zur Grünen Politik kam ich über die verkehrspolitsche Arbeit im Verkehrsclub Deutschland (VCD) dessen Kreisverband Wolfenbüttel ich als Gründungsmitglied begleitete. 1996 trat ich den Grünen bei und wurde im selben Jahr in den Rat der Stadt Wolfenbüttel gewählt. Es war das Jahr des Umbruchs in Wolfenbüttel, denn nach mehr als zwanzig Jahren wechselten die Mehrheiten von Schwarz(-Gelb) zu Rot-Grün. Besondere Aufmerksamkeit widmete ich dem Bauausschuss, war später im Aufsichtsrat der Abwasser GmbH und als Beigeordneter im Verwaltungsausschuss. Zudem wurde ich der erste Ratsvorsitzende nach der Wahl des ersten Hauptamtlichen Bürgermeisters. Leider reichte es nicht für einen erneuten Einzug in den Rat im Jahr 2001. Dem Bauausschuss gehöre ich weiterhin als Bürgermitglied an.

Meine politischen Ziele sind allerdings wesentlich weiter gesteckt als das Thema "Städtebau" zunächst vermuten lässt: Das städtische Bauen ist vor allem deshalb so wichtig, weil man sich damit auch die Zukunft buchstäblich "verbauen" kann, doch ist das vornehmste Ziel einer Stadt, die Organisation des Zusammenlebens ihrer Einwohner. Sie müssen sich wohlfühlen, um zusammenleben zu können und zusammenleben, um sich wohlfühlen zu können. Dazu gestalten Politik und Verwaltung die Randbedingungen.


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