Es ist schon erstaunlich, dass die von der Stadt finanzierte und auch von Freiwilligen mit Herzblut betreute und gesponsorte Kogge sich auf den Weg nach Braunschweig machen soll. Als ob die Stadt Wolfenbüttel nicht selbst genug Kinder hätte, die gern mit einer solchen Attraktion spielen würden und manches erleben könnten. Doch bisher gibt es keinen Abenteuerspielplatz in Wolfenbüttel.
Stefan Brix, Landolf Piontkowski und Robert Brix sind überzeugt: Weniger solche Schilder und mehr Kinderbetreuung täten Wolfenbüttel gut!
Nun ist ein Abenteuerspielplatz sicher nicht auf die Schnelle einzurichten, denn auch der bisherige Rat der Stadt befand es offenbar nicht für dringlich genug, solch ein Angebot für die städtischen Kinder zu schaffen. Doch wer ständig das Wort der Familienfreundlichkeit im Munde führt, der sollte jetzt Taten sehen lassen und handeln. Bis es soweit ist und wir endlich einen Wolfenbütteler Abenteuerspielplatz eröffnen können, hätte man die Kogge sicher auch unterstellen können. Sei es bei einem geneigten Sponsor oder bei den Städtischen Betrieben. - Und was spricht eigentlich dagegen, das Schiff auch einmal im Jahr wieder auf dem Stadtgraben zu Wasser zu lassen? Bis dahin kann es repariert und verstärkt werden. So gäbe es für Kinder und Jugendliche auch eine klare Herausforderung: Erst Arbeit (wo man Spaß hat und auch was lernen kann) und dann Abenteuer!