Der folgende Leserbrief/die folgende Presserklärung bezieht sich auf den Artikel:
Pressespiegel: Kogge wird in Melverode zerlegt und ein neues Boot - Auf hiesigen Spielplätzen keine Nutzung möglich
Klargestellt hat Bürgermeister Gummert in seiner Stellungnahme leider nur die Hilflosigkeit "der Stadt" im Umgang mit konstruktiver Kritik. Dass die Kogge eine Theaterkulisse ist und nicht den Unfallverhütungsvorschriften für Spielplätze entspricht hat jeder der Kritiker und Ideengeber gewusst. - Wir sind keine Schulmädchen und -jungen, die man belehren muss. Dass die Kogge schwimmt, hat halb oder sogar ganz Wolfenbüttel auf dem Stadgraben gesehen, sie ist also schwimmfähig, nur nicht so wie sie jetzt auf dem Schlossplatz liegt.
Die absolute Höhe aber ist die Bemerkung "Wir haben weder einen entsprechenden Standort noch einen Betreiberverein". Ja, warum denn nicht? - Weil das entsprechende Agenda-Projekt erster Klasse beerdigt wurde und anderes eben als wichtiger eingeschätzt wurde. Wer anderes als Bürgermeister, Rat und Verwaltung hätte es denn in der Hand gehabt? Das Beklagen der eigenen Hilflosigkeit ist noch nie ein gutes Argument gewesen, wenn es aber von einem Bürgermeister vorgetragen wird, ist es ein Offenbarungseid.
Freitag, 2006-08-11