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Kaffee, Kekse und Grüne Ideen

Grüner Bürgermeisterkandidat Stefan Brix besucht Wolfenbütteler Umweltmarkt

Mit 13 Litern Kaffee und Tee hat Stefan Brix, der Bürgermeisterkandidat von Bündnis90/Die Grünen, die Aussteller des Wolfenbütteler Umweltmarktes besucht. In Begleitung von Elisabeth Gerndt, der grünen Spitzenkandidatin für den Wahlbereich 2 im Landkreis Wolfenbüttel, gab es neben Kaffee, Tee und Keksen das Grüne Wahlprogramm für Kreis und Stadt.

Die Aussteller haben Besuch und Kaffee als „richtig gute Idee“ freudig angenommen. So wurde ein Raum geschaffen für das kleine, intensive Gespräch. Hatten die Aussteller doch Gelegenheit, ihre Themen mit den Kandidaten zu diskutieren.

Landwirte, Gärtner und Imker sorgen sich um die unkontrollierte Ausbringung gentechnisch veränderter Pflanzen. Neben industriellen Anbauern haben bereits viele Gartenbesitzer in ihren heimischen Gärten, ohne es zu wissen, Gen-Pflanzen stehen. Aber auch wirtschaftliche Fragen, wie die Bedrohung durch landwirtschaftliche Großkonzerne oder auch die Suche nach engagierten Unternehmensnachfolgern wurden mit Elisabeth Gerndt besprochen.

Stefan Brix wurde von vielen Verbänden und Organisationen auf seine Themen ‚Mobilität’ und ‚Stadtentwicklung’ angesprochen. Die Kandidaten wurden aufgefordert, sich vehement für die Belange der Fahrradfahrer und für den öffentlichen Personenverkehr, besonders die RegioStadtBahn einzusetzen. Auch Möglichkeiten für ökologisches Bauen und dezentrale umweltfreundliche Energieversorgung sollen vermehrt in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt werden.

Zentrales Thema der Region ist jedoch die Sorge um die „Atommüllentsorgung“ vor Ort. Asse II zeigt, dass die von Wissenschaft und Politik unterstellten Eigenschaften eines Salzbergwerkes für eine sichere Einlagerung von Atommüll nicht gegeben sind. Sämtliche Gutachten zu Schacht Konrad sind damit infrage gestellt. Daran ändert auch das Stillhalteangebot von 30 Millionen Euro an die Landesregierung in Hannover nichts.

Gegen Mittag waren alle Wahlprogramme und fast der gesamte Kaffee verteilt. Die Gespräche mit den Ausrichtern haben gezeigt, dass die Grünen in Stadt und Kreis mit ihrem Wahlprogramm auf dem richtigen Weg sind. Das Programm steht auch im Internet.
--> www.gruene-wf.de.

2006-06-08


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